Rhein - Ruhr

4. Lauf des Castrol Haugg Cup 2006 am 15.07.

 

Bei Sonnenschein und mit besten Wettervorhersagen machte ich mich auf den Weg. Heute stand dem ersten Einsatz mit Slicks nichts mehr im Wege. Dachte ich zumindest, bis kurz vor Köln der Talento plötzlich sehr laut wurde und kurze Zeit später der Auspuff auf der Fahrbahn scheuerte.... na toll!!!

Auf dem Seitenstreifen der A1 lag ich dann unterm Transporter und versuchte den Auspuff, der direkt hinterm Krümmer abgerissen war, mit Kabeln und alten Spanngurten zu fixieren, wobei ich mir tierisch die Flossen verbrannte. Leider lief mir dabei die Zeit weg und ich war drauf und dran umzudrehen. Aber das Wetter war so super, ich musste es einfach versuchen und so fuhr ich mit deutlich mehr als 85 dB (A) weiter. Hoffentlich geht das gut!?

Gegen 10:00 Uhr kam ich auf der Raststätte Ville an, wo Ingo Schubert, der direkt aus dem Emsland losgefahren war, schon auf mich wartete. Ingo nahm die Papiere an sich und fuhr schon mal vor, um den Papierkram zu erledigen. Und so war schon alles bereit als ich um 11:30 Uhr endlich im historischen Fahrerlager ankam. Ab hier lief dank Schubi´s Hilfe alles wie am Schnürchen und wir starteten pünktlich um 13:00 Uhr zum 4. Wertungslauf.

In den ersten Runden versuchte ich mich erstmal an die neuen Fahreigenschaften des Golfs auf profillosen Reifen im Trockenen zu gewöhnen, denn ich hatte mir vorgenommen in den Sprintrunden mal anzutesten, was so geht. Mit der Stoppuhr und den Sollzeitrunden komm ich immer besser zurecht, so dass ich wirklich guter Dinge war und es machte wiedermal einen heiden Spaß. Vor allem die Sprintrunden machten richtig Laune und ich konnte eine 9:34,7 fahren, worüber ich mich im Nachhinein sehr freute, war es doch mein erster Versuch auf trockener Strecke.

  

Leider vermasselte ich eine der Setzzeitrunden, weshalb es am Ende Platz 6 wurde. Dennoch bin ich sehr zufrieden, da auch der Golf einwandfrei lief und ich ihn ohne Mängel wieder aufladen konnte.

Überschattet wurde der 4. Wertungslauf allerdings durch den Herzinfarkt von Manfred Pesch mit tödlichem Ausgang in der ersten Runde des Rennens. Mein herzliches Beileid für alle Angehörigen.

Die Rückfahrt wurden dann wieder sehr laut, doch ich war "pünktlich" zum Grillen bei Schubi im emsländischen Geeste.

P.S. Vielen Dank für Deine Unterstützung, Schubi !!

Gruß

Sven

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